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Mag. phil. Eva Pokorny Psychotherapeutin in Gumpoldskirchen – über Eva Pokorny

Professionell geleitete Gruppen können für Menschen mit verschiedensten Problemen eine sehr erleichternde Erfahrung sein. Sie geben die Möglichkeit zum Austausch unter direkt Betroffenen.

Professionell geleitete Gruppen können für Menschen mit verschiedensten Problemen eine sehr erleichternde Erfahrung sein. Sie geben die Möglichkeit zum Austausch unter direkt Betroffenen.

Ausbildung

  • Fächerübergreifendes Studim der Erziehungswissenschaften in Kombination mit Medizin - Philosophie - Sonderheilpädagogik
  • Heilpädagogische Voltigiertrainerin
    Arbeit mit verhaltensauffälligen, und geistig behinderten Kindern
  • Psychotherapeutisches Propädeutikum
  • Psychotherapieausbildung
  • Fachrichtung Verhaltensterapie

Pädagogikstudium

Das Magisterstudium der Pädagogik bietet die Möglichkeit des fächerübergreifenden Studiums an. Ich wählte die Kombination mit Medizin, Philosophie und Sonderheilpädagogik.

Pädagogik

Inhalte des Pädagogikstudiums

  • Theorien der Erziehung und Bildung in systematischer, historischer und vergleichender Sicht
  • antropologische und gesellschaftliche Voraussetzungen von Erziehung und Bildung
  • Entwicklungs - und Sozialisationsprozesse, Formen des Lehrens und Lernens, Allgemeine Didaktik
  • gesellschaftliche und institutionelle Bedingungen und Funktionen der Erziehung und des Bildungswesens
  • Theorien pädagogischen Handelns, Grundfragen pädagogischer Diagnostik und Beratung

Pädagogische Handlungskompetenzen

Im Magisterstudium geht es um eine allgemeine pädagogische Handlungskompetenz.

Es bezweckt also den Erwerb grundlegender Fähigkeiten zum beruflichen pädagogischen Handeln.

Hierzu gehören vor allem die Fähigkeiten zum Wahrnehmen und Erkennen pädagogischer Situationen und Prozesse, zur Kooperation und Interaktion mit den beteiligten Personen, und zur theoretisch gehaltvollen Reflexion der jeweiligen Handlungsabläufe und Ergebnisse.

Das Ziel ist eine allgemeine pädagogische Grundqualifikation, die den flexiblen und schnellen Erwerb der im späteren Tätigkeitsfeld erforderlichen speziellen Kentnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten ermöglicht.

Sonderheilpädagogik

Die Sonder- und Heilpädagogik befasst sich mit...

  • ... kindlichen Entwicklungsstörungen
  • ... körperlichen und geistigen Behinderungen
  • ... Verhaltensstörungen und deren Therapiemöglichkeiten

Das Ziel der Sonder- und Heilpädagogen ist es auch diesen Menschen eine angemessene Bildung und Erziehung zukommen zu lassen.

Die Kinder und Jugendlichen sollen durch eine individuelle Betreuung die Möglichkeit erhalten, eine bestmögliche Bildung und Betreuung zu bekommen. Sie werden so auch in ihrem Selbstbewusstsein und ihrer Selbstständigkeit unterstützt.

Zu den am häufigsten auftretenden Problemen von Kindern gehören:

  • Lernprobleme
  • Depressionen
  • Aggressivität

Sonder- und Heilpädagogen arbeiten in den Bereichen Diagnostik und Therapie, aber auch in der Beratung.

Heilpädagogik ist eine vielschichtige Wissenschaft, die ihre Betrachtungsweisen vor allem aus der Medizin, Psychologie und Pädagogik bezieht.

Medizinisches Wissen ist im Fall einer körperlichen Einschränkung ebenso unerlässlich, wie das Wissen um Reaktionen der Seele auf ein Handicap.

Die Fragen wie und welche Wege in der Bildung, Arbeitsfindung und/oder Lebensbewältigung und den sozialen Kontakten eröffnet werden können, ist ein wesentlicher Teil in der heilpädagogischen Arbeit.

Propädeutikum

Das psychotherapeutische Propädeutikum ist der erste Teil der Psychotherapieausbildung.

Es ist eine Einführung in psychotherapierelevante Grundlagen und Fragestellungen in Theorie und Praxis:

  • Orientierung in den psychotherapeuthischen Schulen und Grundkonzepten
  • Interdisziplinärer Ansatz zur Kooperation der psychotherapeutischen Schulen und Therapeuten
  • Anregung zur Erforschung psychotherapeutischer Basiskonzepte

Es ist eine Grundausbildung für das Fachspezifikum:

  • Vermittelt Grundkenntnisse für den Arbeitsbereich Psychotherapie
  • Ermöglicht Praxiserfahrung mit Patienten in Institutionen der psychosozialen Versorgung
  • Motivationserklärung und Persönlichkeitsbildung durch Reflexion der Erfahrungen in Supervision
  • In Seminaren werden psychotherapeutische Schulen und Methoden vorgestellt
  • Infoseminare zur Berufspolitik

Das psychotherapeutische Propädeutikun besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil:

Theorie

  • Grundlagen und Grenzbereiche der Psychotherapie
  • Grundlagen der Somatologie und Medizin
  • Grundlagen der Forschungs- und Wissenschaftsmethodik
  • Ethikfragen in der Psychotherapie
  • Rechtliche und soziale Rahmenbedingungen für die Ausübung der Psychotherapie

Praxis

  • 50 Std. Einzel oder Gruppenselbsterfahrun
  • 480 Std. Praktikum in einer psychosozialen Einrichtung des Gesundheits- oder Sozialwesens (Umgang mit verhaltensgestörten und/oder leidenden Personen)
  • mind. 20 Std. Praktikumssupervision

Selbsterfahrung und Supervision müssen bei Psychotherapeuten absolviert werden.

Gesamtdauer sind 4 Semester.

Verhaltenstherapie

Die Verhaltenstherapie ist eine von vielen psychotherapeutischen Schulen.

Sie entstand Anfang der 1950er Jahre in England sowie den USA. Es folgte eine ständige Weiterentwicklung und Verbesserung der Methodik, wobei die Verhaltenstherapie in jüngerer Zeit auch Techniken

aus anderen Therapieschulen aufgeschlossen gegenüber steht und diese manchmal auch ins eigene Repertoire aufnimmt (wenn vielleicht auch in etwas veränderter Form).

Drei-Faktoren-Modell

  • Prädispositionen (Anfälligkeit)
    Es handelt sich dabei um vorexistierende genetische, körperliche psychische oder soziale Faktoren, die das Auftreten einer psychischen Krankheit wahrscheinlicher bzw. möglich machen
  • Auslösende Bedingungen
    Belastungen, Erfahrungen, Ereignisse, Stress lösen das Erstauftreten psychischer Symptome vor dem Hintergrund einer individuellen Anfälligkeit aus
  • Aufrechterhaltende Bedingungen
    Falsche Reaktionen oder anhaltende Belastungen verhindern das rasche Abklingen der Beschwerden und machen das Problem chronisch

Dieses Modell stellt einen Erklärungsansatz dar der die Entstehung vieler psychischer Krankheiten erklärbar macht. Ohne den Anspruch allumfassend zu sein.

Die Verhaltenstherapie...

  • ... orientiert sich an der empirischen Psychologie. Das bedeutet sie versucht ihre theoretischen Konzepte und therapeutischen Methoden ständig nach dem neuesten wissenschaftlichen Standard zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen.
  • ... arbeitet problemorientiert. Das bedeutet, dass das therapeutische Vorgehen möglichst genau auf die jeweilige Krankheit und den individuellen Patienten zugeschnitten wird.
  • ... setzt an den prädisponierenden, auslösenden und aufrechterhaltenden Problembedingungen an. Das heißt es wird versucht genau die Faktoren zu verändern, deren Änderung eine dauerhafte Lösung des Problems bewirken könnte.
  • ... ist zielorientiert. Das heißt, das Problem stellt den Ansatzpunkt der Therapie dar.
  • ... ist handlungsorientiert. Es wird versucht den Klienten zu aktivem Erproben neuer Verhaltens- bzw. Erlebensweisen und Problemlösestrategien zu motivieren.
  • ... strebt eine Generalisierung der erzielten Änderungen auf den Alltag des Klienten an. Das bedeutet, alles was in der Therapie erarbeitet wurde sollte für den Klienten auch alleine zu Hause anwendbar sein – im Endeffekt ohne Hilfe des Therapeuten.
  • ... ist transparent. Das bedeutet Klient und Therapeut arbeiten als Team zusammen um das Problem des Klienten zu lösen. Störungsmodelle sowie die Vorgehensweise werden besprochen und in gegenseitigem Einverständnis umgesetzt – nicht über den Kopf des Klienten hinweg.
  • ... möchte Hilfe zur Selbsthilfe sein.
  • ... bemüht sich um ständige Weiterentwicklung ihrer theoretischen Konzepte und Behandlungsmethoden.

Theorie

Der Theorieteil dauert in etwa 5 Jahre und gliedert sich in mehrere Seminar- bzw Theorieblöcke, die in themenspezifische Blöcke gegliedert sind.

Praxis

Selbsterfahrung (Aufarbeitung der eigenen Person)

  • 80 Std. Einzelselbsterfahrung
  • 120 Std. Gruppenselbsterfahrung

Fachausbildung (Patientenbegleitung, geführte Gruppen)

  • 500 Std. Fachausbildung

Einzelgespräche unter Supervision (Psychotherapie)

  • 500 Std. Einzelgespräche (Therapien)
  • 150 Std. Supervision zu den Einzelgesprächen (Einzel)
  • 150 Std. Supervision zu den Einzelgesprächen (Gruppe)

Tätigkeitsbereiche

Heilpädagogische Voltigiertrainerin
2 Jahre - Arbeit mit verhaltensauffälligen und geistig behinderten Kindern in Kombination mit Pferden

Psychiatrie Subakkutstation
1 Jahr - Krankenhaus "Kaiser-Franz-Josef" in Wien

Psychiatrie Akkutstation
1 Jahr - Krankenhaus "Sozial Medizinisches Zentrum Ost" in Wien

Psychosomatikstation
1 Jahr - Krankenhaus Baden bei Wien

Seit 2007 in freier Praxis tätig

In freier Praxis:

  • Psychotherapie
  • Beratung
  • Pädagogik
  • Training
  • Angehörigengruppen
  • Seminare